Nachdem wir uns an der Maria Magdalena Kirche getroffen hatten und das Essen auf unsere Rucksäcke verteilt hatten, fuhren wir mit dem Zug ins schöne Hinterzarten.
Von dort aus liefen wir an der Skisprungschanze vorbei und noch ein paar Kilometer weiter durch die Dunkelheit zur Mathislweiherhütte. Nach ca. 2 Stunden kamen wir an der kalten, verschneiten Hütte an. Wir wärmten uns aber an unsere selber gemachten Käsespätzle und an dem leider nur langsam warm werdenden Ofen.
Am nächsten Tag gingen wir gleich nach dem Frühstück Raus zum Schlittenfahren.
Danach machten wir uns an die Arbeit und entwarfen eine neue Stammesordnug. Wie sich her raus stellte, war das eine ziemlich lange und zähe Angelegenheit, des wegen teilten wir uns in 2 Gruppen auf. Die 1. Gruppe arbeitete weiter an der Stammesordnung und die 2. Gruppe überlegte sich Programm für das diesjährige Wölflings Lager. Ein paar Leute gingen allerdings auch Raus in den frisch gefallenen Schnee und bauen Schantale, eine Schneefrau. Da wir so hart gearbeitet hatten, gingen alle schon früh ins Bett, natürlich erst nach einem deftigen Chili con carne.
Am nächsten Morgen suchten wir Lieder aus, die wir in unserem selber gemachten Liederbuch haben wollen. Außerdem haben wir über das Themas des Wölflings Lagers abgestimmt , „Wicki und die starken Männer“. Danach haben wir wie immer die Hütte aufgeräumt und die Reste gegessen.
Als alles sauber war machten wir uns auf den Heimweg, da es dieses mal bergab ging konnten wir ein Stück mit den Schlitten fahren.
Unten, in Hinterzarten , bekamen wir gerade noch so den Zug und entkamen nur mit großem Misstrauen der Fahrkartenkontrolle, den die Schaffnerin schaute unter unnseren Rucksäcken nach, ob sich da auch Niemand versteckt hatte.
Schließlich kamen wir gegen 15 Uhr im Rieselfeld an und gingen alle müde nach Hause.

