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Es war einmal...

...ein Sommerlager!

Endlich Sommerferien, endlich Sommerlager! Fast 50 Kinder und eine Handvoll Leiter hatten den Bus im Rieselfeld am Samstag-Morgen bestiegen. Viel zu viele Kurven, Steigungen und einen Notschrei später konnte am 1. August das Sommerlager in Todtmoos-Schwarzenbach beginnen. Als Empfangskomitee waren alle bereits seit Donnerstag zum Vortrupp eingetroffenen Leiter zum Bus gekommen.

Bei bestem Wetter legten wir gemeinsam die Strecke zum Platz zurück, gut gelaunt und sofort mit Sonnencreme versorgt ging es dann schon an das Einteilen der Zeltgruppen. Das Aufbauen der Zelte gestaltete sich wegen des schrägen Platzes als nicht immer ganz einfach, wurde aber in kurzer Zeit bewältigt, so dass die Zeltgemeinschaften dann noch genug Muße hatten, sich eine Darbietung zur Vorstellung zu überlegen. So traten die Mitglieder der Zwergengrotte mit „Hey, Zwerge, hey, Zwerge, hey, Zwerge, ho!“ auf; „Helfende Elfen“ aus dem Elfenturm und einige Mitmachspiele später genossen wir das Abendessen noch auf dem nackten Erdboden.
Anschließend machte das Abendanspiel unsere kleine Dorfgemeinschaft mit den zentralen Figuren des Lagers bekannt: Hexe Ilona und Zwerg Martin stolperten mitten in unser gemeinsames Singen und baten verwirrt um Hilfe. Alles deutete darauf hin, dass die böse Schwester der Hexe die beiden vergiftet hatte – und wir sollten ihnen helfen, einen gedächtnisfördernden Zaubertrank zu brauen. Natürlich schafften es die im Dorf lebenden Märchenfiguren von Schneeweißchen und Rosenrot über den Prinzen bis zum Löwen alle zur Mitarbeit zu überreden.

Der Sonntag brachte leider einiges an Regen mit sich, was immerhin den Froschkönig freute: ausgelassen hüpfte er durch das kühle Nass. Nach einem Gottesdienst zum Thema Sintflut wurden in den nun eintretenden Regenpausen die Lagerbauten errichtet: eine Schwitzhütte, Pinnwand, Mülleimer, Waschstelle, Fußballtore, der Lagerturm und in echter Gemeinschaftsarbeit der Sitzkreis wurden errichtet und auch sogleich genutzt.


Die erste Zutat für den Zaubertrank konnte nach solch einem Tag natürlich nur Wasser vom Froschkönig sein: Wasser des Lebens aus seinem magischen Brunnen bildete nun die Basis für den Trank.
Auf das regnerische Ende des einen folgte ein feuchter Beginn des nächsten Tages: Frühstück in der Großraumjurte war eine kuschelige, aber wenigstens nicht kalte Angelegenheit. Möglichkeiten zum Aufwärmen gab es dann während des Jahrmarkttages genug: ob im lagereigenen Schönheitssalon, Theater oder Schwertkampftraining, ob beim Fackelnbauen, Glücksspielen oder der Musik-Box: es gab unzählige Möglichkeiten, es sich gut gehen zu lassen, sich aufzuwärmen und den Regen zu vergessen.

Natürlich wurde auch jede Menge Geld umgesetzt; König Drosselbart und der Rattenfänger als Gönner kurbelten die Wirtschaft kräftig an. Beim abendlichen Anspiel folgte die zweite Zutat: der großzügige König Drosselbart gab Gold, das für ihn keinen Wert und keine Macht über ihn hat.
Ein trockener, wenn auch mit ein paar Wolken gesprenkelter Dienstag bot ideale Bedingungen für das Tagesgeländespiel einerseits und den Aufbruch der zwei Hajkgruppen andererseits.
Letztere teilten sich in 11 Füchse und 6 Ameisenbären, die einige Kilometer und Aufgaben bis zum Treffpunkt im Schwimmbad am nächsten Tag hinter sich bringen mussten.

Die übrigen Dorfbewohner mussten nun die Stationen der Märchenfiguren ablaufen, um deren Probleme zu lösen: so brauchte der Gestiefelte Kater noch Salz für den Salzteig, das bekamen sie aber nur beim Zwerg, wenn sie dem wiederum einen Bartwuchs-Trank brachten… Viel Ausdauer war gefragt – immerhin schaffte es eine Gruppe alle Aufgaben ohne Schummeln zu lösen.
Nach so viel Anstrengung war dennoch noch genug Energie für ein schnelles „Polenspiel“ vorhanden, bevor nach dem Abendessen die nächste Zaubertrank-Zutat gesucht wurde. Frau Holle war zwar nicht sonderlich von der teils geringen Motivation während des Geländespiels angetan, aber eine gemeinsam durchgeführte Müllkette über den Platz konnte sie zum Herausrücken einer Feder für den Trank überreden. Auch heute war die Hexe jedoch noch nicht zufrieden mit dem Ergebnis, ein Probeschluck von Hex‘ und Zwerg zeigte immer noch kein Ergebnis.
Der Mittwoch brach an mit Sonnenschein und einem lauen Lüftchen – was dem Gestiefelten Kater den Geruch der versammelten Gemeinschaft in die Nase trieb: ab ins Schwimmbad war der Vorschlag! Und auf ging’s in Kluft, mit VCP-Fahne und Gitarre.

Endlich viel warmes Wasser, Zeit, sich lang auszustrecken und in der Sonne zu dösen – der Tag ging rasend schnell vorbei. Beide Hajkgruppen hatten ebenfalls ins Schwimmbad gefunden und alle Aufgaben gelöst. Zurück auf dem Lagerplatz wurden diese dann von Zwerg Nr. 2 und dem Rumpelstilzchen bewertet und natürlich mussten beide Gruppen ihre selbstgedichteten Lieder der Gemeinschaft vortragen.

Solche Opferbereitschaft (und der unvergleichlich bessere Geruch) überzeugte auch den Gestiefelten Kater: einige Haare seines Pelzes wurden für den Trank geopfert um den immer noch verzauberten Gestalten zu helfen. Doch vergebens, wieder zeigte der Probeschluck kein unmittelbares Ergebnis.
Und dann war alles anders: der Donnerstag begann merkwürdig, der Rattenfänger suchte noch Rattenfallen und brauchte unsere Hilfe – und Hexe und Zwerg heute ganz besonders: sie steckten im jeweils falschen Körper!

Die böse Hexe hatte wieder zugeschlagen, für das Dorf lief die Zeit rückwärts (Abendessen statt Frühstück: Spaghetti Aglio e Olio verlangten manchen einige Selbstüberwindung ab) und auch der Köpertausch konnten nicht durch die Zutat des Rattenfängers (eine Wundermaus) nicht kuriert werden. Was tun?
Bis zum Mittagessen wurden wieder verschiedene Talente in der Märchenolympiade ausgetestet und nach der Mittagspause gab es einen Saulauf über Stock und Stein, durch Wasser und Schlamm. Alle hatten sehr viel Spaß, der sich auch beim morgendlichen Herzblatt dann noch steigerte. Und siehe da: als der Zwerg seine Hexe aus den Kandidatinnen ausgewählt hatte, fiel der Tauschzauber von ihnen ab! Die Zeit trudelte jedoch noch umgekehrt in den sicheren, frühmorgendlichen Hafen zu selbstgeschrotetem Müsli ein.


Der letzte Tag brach wieder sonnig an, heute musste doch eine Lösung für den Zaubertrank gefunden werden – wer könnte noch eine Zutat liefern?
Der Vormittag gab wieder viel Freiraum für Fuß- und Polenspiele, bevor nach dem Mittagessen eine Hochzeit anstand: Der Rattenfänger vermählte sich mit Aschenputtel! Alle waren begeistert – außer der Prinzessin auf der Erbse, die endlich die nervenden Erbsen unter ihrem Kissen losgeworden war und sie als Zutat zum Zaubertrank anbot. Und siehe da: es zischte, brodelte und knallte – Hexe und Zwerg nahmen einen Schluck und es fiel ihnen wie Schuppen von den Augen: sie hatten ihre eigene Hochzeit verpasst, die böse Schwester wollte eine Mischehe von Hexen und Zwergen verhindern.

Natürlich sollte die Hochzeit noch diesen Abend nachgeholt werden, bevor die böse Hexe wieder dazwischenfunken konnte (was sie natürlich dennoch tat). Alle Dorfbewohner sollten Darbietungen zum anschließenden Fest beisteuern und vorbereiten.


Eine Traumhochzeit und viele amüsante Hochzeitspiele, Theaterstückchen und Lieder später war es an der Zeit für einen Wandel zum Pfadfinderischen: mit Einbruch der Dunkelheit fanden die Versprechensfeier und das Pfadfinderfeuerwerk statt.

Gemeinsames Singen und Märchenerzählen rundeten den Abend ab, erst als der Mond schon sehr hoch am Himmel stand, gingen alle ins Bett.
Es war ein märchenhaftes Lager mit vielen sehr schönen Momenten und außer dem Regen wenig, was uns die Laune auch nur ansatzweise trüben konnte. Wir hoffen, auch ihr hattet alle Spaß und begleitet uns auf das nächste Lager mit ebenso viel Begeisterung! Wir freuen uns auf euch und grüßen euch: eure Alemannen-Leiter!

Katharina Kurz

 

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Anne1.JPGAnne2.JPGCharles1.JPGCharles2.JPGDirk1.JPGDirk2.JPGDosch1.JPGDosch2.JPGFabian1.JPGFabian2.JPGFelix1.JPGFelix2.JPGHannes1.JPGHannes2.JPGHelene1.JPGHelene2.JPGIlona1.JPGIlona2.JPGIlonaUndMartin.JPGIlonaUndMartin2.JPGIna1.JPGIna2.JPGJanB1.JPGJanM1.JPGJohnson1.JPGJohnson2.JPGJulia1.JPGJulia2.JPGKueche1.JPGKueche2.JPGLena1.JPGLena2.JPGMartinG1.JPGMartinG2.JPGMartinP1.JPGMartinP2.JPGMiriam1.jpgMiriam2.JPGMirka1.JPGMirka2.JPGTilman1.JPGTilman2.JPG

Der Stamm Alemannen (Freiburg im Breisgau) ist Mitglied im 'Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder' (VCP)

Innerhalb der internationalen Pfadfinderbewegung ist der VCP über den 'Ring deutscher Pfadfinderverbände' (RdP) Mitglied der 'World Organization of the Scout Movement' (WOSM) und über den 'Ring Deutscher Pfadfinderinnenverbände' (RDP) Mitglied der 'World Association of Girl Guides and Girl Scouts' (WAGGGS). Als Teil der evangelischen Jugend ist der VCP Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej)